Das Schichten von Keramik VMK

Der Opaker deckt das Metall ab und schafft eine neue Oberfläche zur Reflexion von Licht, das durch die transluzente Dentinschicht dringen kann.

Fallbezogen kann es sinnvoll sein, nicht erst bei der Dentinschichtung Farben einzumischen, sondern bereits in den Opaker. Dadurch kann die Farbwirkung aus der Tiefe heraus gesteuert

und der Rekonstruktion Individualität verliehen werden.

Opakdentin lässt zirka 40 Prozent des Lichts durchdringen, das Dentin hingegen bis zu 60 Prozent. Oftmals ist es vorteilhaft, dort hellere Massen einzuschichten, wo weniger Licht auftritt, beispielsweise in tieferen Regionen des Halsbereiches oder Interdental. Dadurch können wir zusammen mit der Farbabstimmung des Opakers natürliche Illusionen aus der Tiefe schaffen.

Dentin: Die Schichtung der Dentinmassen dient hauptsächlich einer Komplettierung zur anatomischen Zahnform. Dabei versuchen wir die interne Mamelonstruktur naturgetreu anzulegen.

Schneide: Die Lichtdurchlässigkeit im Schneidebereich liegt bei zirka 80Prozent. Die jeweilige Schneidemassenschichtung wird durch Impulsemassen ergänzt, die sich besonders zum Akzentuieren der Mamelonspitzen eignen. Ansonsten verwenden wir Fallabhängig Effekt- und Transpamassen.