Der Goldene Schnitt

Dinge des täglichen Lebens findet man in einem ausgewogenen Verhältnis von Länge zu Breite vor. Die Anwendung des sogenannten ,,Goldenen Schnittes" ist eine Möglichkeit Ästhetisch ansprechende Proportionen zu ermitteln. Hierzu werden die Seitenlängen eines zu bearbeitenden Gegenstandes in ein Verhältnis von 1: 1,618 gebracht.

Ein kleiner Ausflug in die Geschichte:
Die Tempel auf der Akropolis sind genau nach diesem Verhältnis erbaut worden und Leonardo da Vinci hat im Jahr 1509 eine Arbeit über die ,,göttlichen Proportionen" geschrieben. Immer wieder läßt sich das Verhältnis von 1: 1,618 nachweisen.

Je mehr Proportionen im Gesicht eines Menschen zueinander im Goldenen Schnitt liegen, desto ästhetisch ansprechender ist dieses Gesicht für den Betrachter. Das Gesicht vermittelt unserem Gegenüber die ersten Eindrücke. Wie entwickelt sich Sympathie zu einer fremden Person? Die verbreitete Meinung hierzu lautet: über den Augenkontakt. Doch das stimmt nicht! Die Augen allein kann man gar nicht isoliert betrachten.

Eindruck ist also das ganze Gesicht mit seinen Proportionen. Es geht unterbewußt um die Verhältnisse von Augen zu Mund, Nase zu Untergesicht, Oberlippe zu Unterlippe, usw. Beim ersten Lächeln zeigen sich die Zähne.

Und hier kann durch eine falsch proportionierte Frontzahnrestauration der erste Eindruck empfindlich gestört werden.

Wenn sie Bilder von Models betrachten, werden sie sich wundern, was alles im Goldenen Schnitt liegt:  Augenbreite zu Mundbreite Oberlippe zu Unterlippe, die Breite der Nase zur Breite des Mundes usw.