Galvano-Gold

Die steigenden Anforderungen an ästhetischen, vor allem biokompatiblen und körperverträglichen Zahnersatz erfüllt das Monometall Gold voll und ganz. Doch gibt es eindeutige fertigungstechnische und Indikative Grenzen, die es zu beachten gilt. Reines Gold besitzt eine hervorragende Korrosionsbeständigkeit, ist dehnbar, kohäsiv, lässt sich kalt verschweißen, ist resistent gegen Säuren und Basen und besonders anlaufbeständig. Gold hat eine Dichte von 19,1 bis 19,3 g/cm2 und einen Schmelzpunkt von 1063°C . Je nach Abbaugebiet hat Gold eine sattgelbe oder gelbrötliche Farbe und weist minimale Verunreinigung auf, Gold wird noch reiner als es in der Natur vorkommt, wenn man es der Elektrolyse unterwirft. Somit wird 99,99%iges Gold hergestellt. In der Zahntechnik werden zur Zeit kleine kompakte Galvanisiergeräte zur Herstellung von Goldgalvanische Gerüsten

eingesetzt, die unter dem Begriff Galvanotechnik bekannt sind. Galvanisieren ist ein Verfahren, bei dem Objekte mit Stromleitender Oberfläche mit einer dünnen Schicht eines anderen Metalls überzogen werden. Das Objekt wird zu diesem Zweck in ein galvanisches Bad, dem sogenannten Elektrolyten, eingebracht und ein Gleichstrom, der durch das Bad und zur Oberfläche des Objektes fließt, bewirkt die Abscheidung der betreffenden Metallschicht. Im Gegensatz zur Industrie, wo fast ausschließlich mit cyanidischen, das heißt hochgiftigen Goldelektrolyten, gearbeitet wird, sind die in der Zahntechnik eingesetzten Goldsulfid Elektrolyten ungiftig und unproblematisch in der Handhabung.

AGC Goldbad (PDF Download)