Galvano-Doppelkronentechnik

Wie eine „zweite Haut" sitzt die AGC- Doppelkrone : Das Galvanogold wird direkt auf die Primärkrone abgeschieden. Nach dem Auslösen des Leilsilberlacks entsteht zwischen Primärkrone und Galvanokäppchen ein zirkulärer Spalt von 3 bis 5 }mi . Durch diesen minimalen Spalt und die Viskosität des Speichels entstehen im Gegensatz zu .Friktion oder Konuspassung in der Gießtechnik hydraulische Kräfte . Beim Abziehen der Sekundärkrone entsteht Unterdreck, der sich durch Kohäsion beziehungsweise Adhäsion des Speichelfilms im Spaltbereich aufbaut . Die Vorteile liegen auf der Hand : Die Sekundärkronen gleiten spannungsfrei und si e sind langlebig, denn sie verlieren im Laufe der Zeit nicht an Haftung und nutzen sich nicht durch Reibung ab . Auch bei Implantat gestützten Konstruktionen kommen für kombiniert festsitzend-herausnehmbaren Zahnersatz die Werkstoff bedingten und verfahrenstechnischen Vorteile zum Tragen.

Auch in der Teleskop- und Doppelkronentechnik können passgenaue Sekundärkonstruktionen mit exaktem Formschluss hergestellt werden . Bei einem Präparationswinkel von etwa 2° resultiert aufgrund der perfekten Kongruenz ein extrem dünner Speichelfile zwischen Primär- und Sekundärteil . Die Haftkraft, die - im Gegensatz zur Friktion - durch kapillare Strömungswiderstände und die Adhäsion von Flüssigkeiten entsteht, garantiert durch minimalen Verschleiß und sehr gute Gleiteigenschaften hohe Langlebigkeit . Ungenügende Präzision in der Passung führt nämlich zur Bildung von Mikronischen oder zur mechanischen Irritation des periimplantären Weichgewebes und letztendlich zum Verlust des hnplantats . Die Galvaono-Sekundärteile werden in die in einem Stück gegossene Tertiarstntktur eilgeklebt . Spannungsfreier Sit z und ein vollkommen lotfreies Gefüge -das sind die Vorteile der intraoralen Klebetechnik, Durch nicht spannungsfreie n Sitz können an den  Implantatpfeilern Spannungsspitze n entstehen, die letztendlich zu Überlastung und Knochenatrophie führen können.