Zahnschutz beim Sport

Fast die Hälfte aller Sportler verletzt sich bei Unfällen im Bereich oberhalb der Schultern. In Anbetracht dieser statistischen Fakten ist die Tatsache, dass immer mehr Rad- und Schifahrer mit Helm unterwegs sind, erfreulich. Allerdings wird dadurch nur die Schädeldecke geschützt, nicht aber Kiefer, Mund und Zähne. Bei allen Sportarten, bei denen die untere Gesichtshälfte durch Körperkontakt oder Sturzgefahr gefährdet werden könnte, wie z:B. beim Mountainbiken, Inline-Skaten, Fußball spielen, Reiten, Eishockey, Karate oder Squash, ist der Einsatz eines Mundschutzes empfehlenswert.

Der Mundschutz fängt durch seine Elastizität die beim Aufprall einwirkenden Kräfte auf und verteilt sie. Für einen optimalen Schutz ist der perfekte Sitz Voraussetzung. Vorgefertigte Modelle, wie sie im Sporthandel erhältlich sind, eignen sich also nur bedingt. Der Mundschutz muss an Kiefer und Zahnstellung des Trägers angepasst sein. Der Zahnarzt fertigt dafür einen Modellabdruck des Gebisses an, und der Zahntechniker stellt nach diesem Vorbild den individuellen Mundschutz her, denn nur so können Sie einem gebrochenen Kiefer und ausgeschlagenen Zähnen optimal vorbeugen. Der Schutz, den es natürlich auch für Kinder gibt, haftet an der oberen Zahnreihe, ohne das Sprechen zu behindern oder als unangenehm empfunden zu werden.